Methode

Integrative Gestalttherapie ist eine wissenschaftlich fundierte und vom Bundesministerium anerkannte Psychotherapiemethode.

Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Verfahren der Psychotherapie - zu ihren zentralen Werten zählen Echtheit, Empathie und Achtsamkeit. Die Beziehung steht im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses und Ziel ist es die Selbstheilungskräfte der KlientInnen zu aktivieren.



Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.

(A. Desjardins)

Integrative Gestalttherapie…

  • geht von der grundsätzlichen Leib-Seele-Geist-Einheit aus
  • konzentriert sich auf das, was im Hier und Jetzt im Vordergrund des Gewahrseins ist
  • unterstützt die Tendenz psychische Blockaden (sog. offene Gestalten) zu schließen, damit das Bewusstsein wieder frei ist von diesen Inhalten
  • ist eine Hilfestellung zur Erweiterung des Gewahrseins auf die eigenen blinden Flecken
  • richtet den Fokus auf das sinnliche Erleben, Gefühle und aufkommende Impulse in der Gegenwart und nicht primär auf die Gedanken, die sich ohnedies meist mit Vergangenem oder Zukünftigem beschäftigen
  • will nicht verändern, sondern freilegen, was da ist: „Werde, der du bist!“
  • sieht in der gleichwertigen respektvollen Beziehung von KlientIn und TherapeutIn die heilsame Grundlage für die Entfaltung der Potentiale
  • geht von der Fähigkeit zur Selbstverantwortung der KlientInnen aus (Therapie als Hilfe zur Selbsthilfe)
  • arbeitet mit Experimenten und erlebnisaktivierenden Methoden: d.h. die KlientInnen haben die Möglichkeit, Dinge im geschützten therapeutischen Rahmen auszuprobieren mit Rollenspiel, Darstellen oder Kreativen Medien (malen, formen, Klangproduktion, Bewegung, etc.)

 

Literatur zur Einführung in die Gestalttherapie für interessierte KlientInnen:

 

- Staemmler, Frank-M. (2009). Was ist eigentlich Gestalttherapie?. EHP-Verlag.

- Rosenbaltt, D. et al. (2009). Gestalttherapie für Einsteiger. Hammer-Verlag.

 

 

Unterschiede zwischen Psychologen-Psychotherapeuten-Psychiatern:

Psychologin: abgeschlossenes Studium der Psychologie

Klinische- und Gesundheitspsychologin: Psychologin mit einer klinischen Zusatzausbildung

Psychotherapeutin: unterschiedliche Quellberufe (u.a. Psychologen, Mediziner, Sozialarbeiter, Pädagogen) mit abgeschlossener Zusatzausbildung in einer Psychotherapierichtung (sehr komplexe und umfangreiche Ausbildung, Dauer ca. 6-10 Jahre)

Psychiater: abgeschlossenes Medizinstudium und Facharztausbildung im Fach Psychiatrie

 

 

 

KLIENTInnen-INFORMATION

 

 

Psychotherapie ist seit 1990 als eigenständiges Heilverfahren gesetzlich anerkannt.

PsychotherapeutInnen bedürfen zur Ausübung ihres Berufes und zum Führen der Berufsbezeichnung eine umfangreiche Zusatzausbildung und einer Anerkennung durch das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend. Zudem müssen sie in die offizielle PsychotherapeutInnenliste des Bundesministeriums eingetragen werden (http://ipp.bmgfj.gv.at).

 

PsychotherapeutInnen stehen grundsätzlich bezüglich aller Inhalte die ihnen während der Berufsausübung anvertraut werden unter absoluter Schweigepflicht. Ausnahmen bilden anonymisierte Supervisionen und Fallbesprechungen.

 

Bei vorliegen einer krankheitswertigen psychischen Störung kann ein Zuschuss von der Krankenkasse in Höhe von 21,80 €, 28 € ab September 2018 (GKK) bzw. 40 € (BVA) und 50 € (Bauernversicherung) beantragt werden. Dazu muss zwischen erster und zweiter Sitzung eine ärztliche Bestätigung über die physische Unbedenklichkeit eingeholt werden (Formular bei Haus- und Fachärzten erhältlich). Ab der 11. Sitzung ist es erforderlich der Krankenkasse ein Antragsformular vorzulegen, welches von mir ausgefüllt wird und von Ihnen an die Kasse weitergeleitet wird.

 

 

RAHMENBEDINGUNGEN

 

 

Ich arbeite nach der Methode der Integrativen Gestalttherapie.

 

Eine Sitzung dauert – wenn nicht anders vereinbar – 50 Minuten und kostet 75 € (Einzeltherapie).

Termine sind bitte mindestens 24 Stunden vorher abzusagen, ansonsten müssen sie verrechnet werden.

 

Die Psychotherapie kann (vorübergehend) belastend sein, z.B. durch das Bewusstwerden schmerzlicher Erfahrungen, und daher kann sich Ihr Befinden zeitweilig auch verschlechtern. Die Dauer einer Therapie hängt von der Ausgangssituation und den Zielen ab – eine wirklich tiefgreifende Therapie braucht Zeit.

Ich werde mich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen mit Ihnen gemeinsam zu Ihrem Wohl beizutragen – wie in allen therapeutischen Bereichen gibt es jedoch auch in der Psychotherapie keine Erfolgsgarantie.